Zahnarztpraxis Dr. Gericke & Partner

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Nina Jung  Zahnärztin


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Liebe Patientin, lieber Patient,

Ihr Zahnarzt hat Ihnen zur Wiederherstellung der Kau-Funktion zu einer Implantation geraten.
Hierbei handelt es sich um die Einpflanzung einer künstlichen Wurzel (Implantat).
Dieser Aufklärungsbogen soll Ihnen einen Überblick über das Thema Implantation geben.

 

Was sind Implantate?

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingesetzt werden,
um verloren gegangene Zähne zu ersetzen.
Da Implantate direkt mit dem Knochen verwachsen, können sie die fast gleiche Funktion
wie die eigenen Zahnwurzeln übernehmen.

 

Was sind die Vorteile von Implantaten?

• Implantate verhindern den Abbau des Kieferknochens,
• Implantate fügen sich harmonisch in die Restbezahnung ein und fühlen sich
wie eigene Zähne an,
• Prothesen, die rein schleimhautgetragen sind, erhalten durch Implantate
einen festen Sitz,
• Im Vergleich zur Brücke ist ein Beschleifen der Nachbarzähne nicht notwendig.

 

Woraus besteht ein Implantat und wie sieht es aus?

Das Implantat besteht aus Titan und hat ein zylindrisches Design.

 

Wie lange hält ein Implantat?

Das Implantat hat eine Lebensdauer von zehn und mehr Jahren.
Eine gute Mundhygiene ist die Voraussetzung für einen langjährigen Implantaterfolg.

 

Kann jeder Patient mit Implantaten versorgt werden?

Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Implantation ist ein
ausreichendes Knochenangebot.
Sollte das nicht vorhanden sein, kann Knochen (künstlicher- oder Eigenknochen) aufgebaut werden.
Einige Stoffwechselerkrankungen, sowie ein erhöhter Nikotin- und Alkoholgenuss gefährden den Implantaterfolg.
Parodontalerkrankungen müssen vor einer Implantation behandelt werden
und das Zahnfleisch muss entzündungsfrei sein.

 

Wie wird ein Zahnimplantat gesetzt?

Eine Implantation ist ein chirurgischer Eingriff und wird unter sterilen Bedingungen durchgeführt.
In Lokalanästhesie (lokaler Betäubung) wird das Zahnfleisch im Bereich des Implantationsortes geöffnet. Anschließend wird mit speziellen Bohrern unter Wasserkühlung das Implantatbett aufbereitet, in welches dann das Implantat
eingefügt wird. Zum Schluss wird die Wunde mit einer Naht verschlossen.

 

Wie lange dauert die Implantation?

Die Implantation dauert im Durchschnitt 1 bis 2 Stunden.

Wie lange muss ein Implantat einheilen bevor es mit einer Krone
versehen werden kann?

Die Einheilung dauert im Unterkiefer 3 Monate, im Oberkiefer 6 Monate.
In dieser Zeit darf das Implantat nicht belastet werden.

 

Ist die Implantation schmerzhaft?

Die Implantation erfolgt unter Lokalanästhesie, somit ist eine schmerzfreie
Behandlung die Regel.

 

Treten nach der Implantation Beschwerden auf?

Nach der Operation kann es vorübergehend zu Schwellungen von Wange und
Lippen kommen.
Wundheilungsschmerzen, die Sie von einer gewöhnlichen Behandlung beim
Zahnarzt kennen, lassen sich gut mit Schmerzmitteln kontrollieren.

 

Risiken und Komplikationen

Eine Garantie für den Erfolg einer Implantation kann nie seriös gegeben werden.
Jeder chirurgische Eingriff ist mit Risiken verbunden. Vor dem Eingriff werden Sie ausführlich über mögliche Risiken der Behandlung aufgeklärt.

 

Sind nach der Operation weitere Behandlungen nötig?

Eine Woche nach der Implantation werden die Fäden entfernt.
Anschließend erfolgen in vierwöchigen Abständen Kontrollen bis nach vollständiger Einheilung die Anfertigung der Krone erfolgen kann.

 

Kosten der Behandlung

Die zahnärztliche Implantation ist keine Kassenleistung. Sie bekommen nach der Behandlung eine Privatrechnung nach der Gebührenordnung der Zahnärzte (GOZ).
Die Steigerungsfaktoren variieren zwischen dem 1,8 und 3,5fachen GOZ-Satz.
Nur die Superkonstruktion, d.h. die Krone oder Prothesenkonstruktion kann auch
z.T. über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden.
Wir erstellen Ihnen gerne einen Heil- und Kostenplan.

 

Nina Jung

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